Soziale Arbeit und Bildung

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Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Bildung ist ein konsekutiver, berufsbegleitender Blended-Learning-Studiengang. Dieser kombiniert ein internetbasiertes, diskursives Studium über eine Lernplattform im Rahmen von acht Onlinemodulen. Die Präsenzlehre erstreckt sich über vier Module á zehn Studientage in Form von Blockveranstaltungen (jeweils Freitag/Samstag) am Hochschulstandort Wiesbaden. Zudem ist ein durch Lehrende begleitetes Handlungsforschungsprojekt integraler Bestandteil des Studiums.

Ein Drittel der Module vermitteln allgemeine Kompetenzen im Bereich Theorie und Forschung in der Sozialen Arbeit sowie Leitung und Management, zwei Drittel sind auf den Schwerpunkt außerschulische Bildung bezogen.

Die inhaltliche Konzeption des Studiengangs setzt bewusst keinen altersbezogenen Schwerpunkt in Bezug auf die Adressatinnen und Adressaten. Er akzentuiert einen differenzsensiblen Ansatz in Verbindung mit einem reflexiven, forschungsbasierten Zugang. Dies trägt den heterogenen Bedingungen von Bildung in unserer Gesellschaft mit den sich daraus ergebenden unterschiedlichen didaktischen Herausforderungen Rechnung.

Durch das Konzept der individuellen Lernvereinbarungen in den Online-Modulen können die Studierenden auf der Basis gemeinsamen Grundlagenwissens persönliche Akzente setzen bezüglich ihrer eigenen Qualifikationsziele. Zudem erwerben die Studierenden durch die diskursive Anlage auch des E-Learnings diesbezügliche Kompetenzen. In den Präsenzblocks werden didaktische Konzepte der außerschulischen und Erwachsenbildung nicht einfach gelehrt, sondern praktiziert.

Im Bereich der Module zu Bildungsforschung und dem für MAPS obligatorischen Handlungsforschungsprojekt werden besondere Akzente im Hinblick auf qualitative Methoden gesetzt, die gerade auch für Didaktik-Entwicklung von besonderer Relevanz sind.

Die Studiendauer umfasst fünf Semester und ist berufsbegleitend angelegt. Der Studienaufwand beläuft sich auf ca. 18 Wochenstunden in 49 Wochen pro Studienjahr. Eine Verlängerung des Studiums bei Vollzeitberufstätigkeit ist möglich.

Der Studiengang qualifiziert für eine Berufstätigkeit als Bildungsreferentin bzw. Bildungsreferent im Bereich außerschulischer und Erwachsenenbildung, für Leitungstätigkeiten in Bildungseinrichtungen und für Bildungsmanagement.

Zudem eröffnet er - bei Erlangen von insgesamt 300 Credit-Points im grundständigen sowie weiterführenden Masterstudiengang - die Möglichkeit einer Promotion im Bereich Erziehungswissenschaften.

Gemeinsam mit dem Fachbereich Erziehungswissenschaften der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt am Main unterhält die Hochschule RheinMain mit dem Fachbereich Sozialwesen ein Promotionskolleg.

schwerpunkte: